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Solarkameras: Sicherheitskameras mit Sonnenenergie betrieben

Solarkamera mit Fotovoltaik-Panel

Eine der größten Einschränkungen bei der Installation einer Kamera an einem abgelegenen Ort – an einem Zaun, Tor oder bei einem Nebengebäude – ist häufig das Fehlen eines Stromanschlusses. Eine Lösung kann eine Solarkamera sein, die die für den Betrieb benötigte Energie mithilfe eines kleinen Fotovoltaik-Panels selbst erzeugt.

Diese Technologie eröffnet Installationsmöglichkeiten dort, wo das Verlegen von Kabeln teuer oder praktisch unmöglich wäre, hat jedoch ihre eigenen Besonderheiten, die bei der Auswahl berücksichtigt werden sollten.

Wie eine Solarkamera funktioniert

Das Solarpanel lädt tagsüber den eingebauten Akku der Kamera auf, aus dem die Kamera auch nachts oder an bewölkten Tagen Energie bezieht. Die meisten Solarkameras sind zudem kabellos (WLAN) und speichern die Aufnahmen auf einer Speicherkarte oder in der Cloud, um jegliche Verkabelung zu vermeiden.

Vorteile der Solarversorgung

Der größte Vorteil ist die vollständige Unabhängigkeit vom Stromnetz – die Kamera kann überall dort platziert werden, wo ein einigermaßen freier Blick zum Himmel besteht, zum Beispiel an einem entfernten Tor, einer Hütte oder bei landwirtschaftlichen Objekten. Die Installation erfolgt schnell und erfordert keinen Eingriff eines Elektroinstallateurs.

Einschränkungen und worauf zu achten ist

Bei der Überlegung, eine Solarkamera einzusetzen, sollten Sie auch folgende Einschränkungen berücksichtigen:

  • Das Panel benötigt ausreichend direktes Sonnenlicht – Schatten von Bäumen oder Gebäuden schränkt die Leistung deutlich ein
  • Bei längeren Schlechtwetterperioden kann sich der Akku nach und nach entladen
  • Die kabellose Übertragung hängt von der Qualität des WLAN-Signals am jeweiligen Standort ab
  • Eine durchgehende Aufzeichnung verkürzt die Akkulaufzeit erheblich – die meisten Kameras nehmen daher nur bei Bewegungserkennung auf

Wann sich eine Solarkamera lohnt

Solarkameras sind besonders sinnvoll für die Überwachung entfernter oder temporärer Standorte ohne Stromanschluss – Tore, Hütten, Baustellen oder landwirtschaftliche Grundstücke. Bei einem gewöhnlichen Haushalt mit verfügbarem Stromnetz ist es meist vorteilhafter, eine klassische kabelgebundene oder PoE-Kamera mit durchgehender Stromversorgung zu wählen.

Zusammenfassung

Solarkameras lösen ein konkretes Problem – das Fehlen von Strom am Installationsort – und tun dies elegant durch die Kombination von Fotovoltaik-Panel und Akku. Sie sind kein universeller Ersatz für klassische Kameras, können aber in der richtigen Situation Orte absichern, zu denen eine Verkabelung sonst nur schwer zu verlegen wäre.