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Wie man eine Außenkamera richtig installiert: Platzierung und Wetterschutz

Installation einer Außenkamera

Die Qualität der Aufnahme einer Außenkamera hängt nicht nur von ihren technischen Parametern ab, sondern in hohem Maße auch davon, wo und wie sie installiert ist. Eine falsch platzierte Kamera kann einen unnötig eingeschränkten Blickwinkel haben, anfällig für Witterungsschäden sein oder sich nachts sogar selbst blenden.

Bei der Planung der Installation sollten Sie daher einige grundlegende Regeln beachten, die Ihnen helfen, eine möglichst hochwertige und nützliche Aufnahme zu erhalten.

IP-Schutzklasse – Schutz vor Feuchtigkeit und Staub

Jede Außenkamera sollte mindestens die Schutzklasse IP66 oder IP67 aufweisen, die Widerstandsfähigkeit gegen Regen, Staub und Spritzwasser garantiert. Bei Kameras unter einem Vordach genügt eine niedrigere Schutzklasse, bei direkter Regen- und Sonneneinstrahlung lohnt sich hingegen eine höhere Schutzklasse, auch wenn sie einen höheren Preis hat.

Montagehöhe und -winkel

Die empfohlene Installationshöhe liegt zwischen 2,5 und 3 Metern – so ist die Kamera außerhalb der üblichen Reichweite, erfasst aber gleichzeitig nicht in einem zu steilen Winkel, der Gesichter und Kfz-Kennzeichen verzerren würde. Richten Sie die Kamera immer so aus, dass sie die Richtung erfasst, aus der man sich dem Objekt nähern kann (Eingangstor, Zufahrt), nicht nur die Fassade des Gebäudes selbst.

Wie man Blendung und Reflexionen vermeidet

Nachts kann eine starke Infrarotbeleuchtung der Kamera dazu führen, dass sich das Licht an nahen Objekten (Wände, Glas, Regen) zurück in das Objektiv spiegelt und die Aufnahme beeinträchtigt. Platzieren Sie die Kamera daher nicht zu nah an reflektierenden Oberflächen, und wählen Sie bei Kameras mit Zusatzbeleuchtung einen leicht schrägen Winkel statt einer direkten Ausrichtung auf die Wand.

Schutz von Verkabelung und Stromversorgung

Bei der Außeninstallation sollten Sie auch folgende praktische Details nicht vergessen:

  • Verwenden Sie UV-beständige Außenkabel oder verlegen Sie die Kabel in einem Schutzrohr
  • Schützen Sie Steckverbinder und Verbindungen mit wasserdichten Gehäusen, lassen Sie sie nie frei hängen
  • Beachten Sie bei PoE-Versorgung eine maximale Kabellänge von bis zu 100 Metern
  • Verlegen Sie das Kabel so, dass sich kein Regenwasser darauf sammelt und nicht direkt in die Kamera läuft

Zusammenfassung

Die korrekte Installation einer Außenkamera ist ebenso wichtig wie ihre technischen Parameter. Eine ausreichende Schutzklasse, eine durchdachte Platzierung und eine gut geschützte Verkabelung sorgen jahrelang für eine zuverlässige Aufnahme ohne unnötige, witterungsbedingte Störungen.